Freitag, 29. Januar 2016

Baby-Geschenke

Bei einem meiner Posts zu den Babysachen für meinen Neffen (könnt ihr euch hier nochmal anschauen) habe ich euch schon erzählt, dass in unserem Familien- und Freundeskreis noch einige Babys unterwegs sind. 
Die Geburtstermine sind zwar bei fast allen erst im April oder Mai, aber ich habe schon mal angefangen ein paar niedliche Sachen zu nähen. 
Die kann ich euch teilweise schon zeigen, manche aber auch erst nachdem sie verschenkt wurden. Familie und Freunde lesen teilweise mit. 
Heute fange ich mit einer klimperkleinen Wendebindemütze für eine Erzieherin meiner Tochter an.


So eine Mütze kann ja jedes Baby gebrauchen und der Schnitt gefällt mir auch richtig gut, so dass er eigentlich immer dabei ist, wenn es Babygeschenke gibt.


Ich habe versucht halbwegs geschlechstneutrale Stoffe zu verwenden, da das Geschlecht vom Baby nicht verraten wird. Finde ich immer ziemlich schwierig, da was passendes auszusuchen.


Aber zum Glück ist es ja eine Wendemütze. 
Für mich ist die Punkteseite ein bisschen mehr Mädchen, und die Tiere eher Jungs, aber je nach Jacke oder Pulli sicher auch andersherum tragbar.



Bei den meisten anderen Babysachen, die ich noch nähen möchte wird es einfacher, da ist das Geschlecht bekannt. Komischerweise fast alles Mädchen, da habe ich aber wohl auch die meisten Stoffe.


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Bis zum nächsten Post
Verena

Schnittmuster: Wendebindemütze von klimperklein
Stoffe: Restekiste 
 

Donnerstag, 28. Januar 2016

Mit Lynn zu rums...

...wer sich in der Nähwelt noch nicht ganz so gut auskennt denkt nun: "Die Tante von xawam hat nicht alle Tassen im Schrank", alle anderen wissen, dass die Blogparty für Handarbeits-Dinge nur für sich selbst gemeint ist. 
Lynn ist das Schnittmuster von Pattydoo, nach dem ich meinen neuen Pulli genäht habe.


Wieder mal ein Schnitt der hier schon etwas länger herumliegt, aber irgendwie bin ich einfach nicht dazu gekommen. 
Nun hatte ich aber vor zwei Wochen Zeit, mal wieder in Ruhe (ohne Kinder) Stoff shoppen zu gehen und da habe ich auch welchen für den Pulli mitgebracht. 


Wieder die gleichen Anforderungen wie bei meiner Kapuzenjacke: schön weich und gemütlich, aber trotzdem nicht zu warm. 
Da ist der blau melierte Baumwollsweat genau das richtige. 
Eigentlich wollte ich die Bündchen in der selben Farbe machen, aber leider gab es nur fast die gleiche Farbe und das sah zusammen komisch aus. 
Aber so gefällt es mir jetzt auch richtig gut, vor allem in Kombination mit dem Sternchenstoff am Kragen.


Sicherlich ist es einigen von euch schon aufgefallen, der Schnitt hat im Original eine große Kapuze. 
Diese habe ich zu einem großen Kragen abgewandelt, da ich finde mit einer Jacke drüber, die in meinem Fall auch eine Kapuze hat, wird es dann schnell etwas viel Stoff am Hals. 
Der Kragen kann hochgeklappt oder offen runtergeklappt getragen werden.
Ich habe überlegt, ob ich oben am Kragen noch einen KamSnap anbringe, aber erstmal werde ich es so lassen und ein paar mal tragen. Den Druckknopf kann ich ja später auch noch dran machen.


Da mein Sweat nicht sehr dick ist und der Schnitt ja eher leger ist habe ich eine Größe kleiner als sonst (bei pattydoo-Schnitten und Kaufgröße) gewählt und bin mit der Passform super zufrieden. 
Die Ärmel sind lt. Anleitung extra lang, deshalb habe ich sie vor dem Zuschneiden gemessen und daraufhin um 4cm gekürzt. 
Das optionale Daumenlochbündchen haben sie natürlich auch bekommen.


Jetzt freue ich mich aufs nächste Wochenende und den ersten Langzeittragetest meines neuen Pullis.


Jetzt aber erstmal schnell rüber zu rums, schauen, ob noch mehr Lynns dabei sind.

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Bis zum nächsten Post
Verena

Schnittmuster: Kapuzenpulli "Lynn" von Pattydoo
Stoffe: Sweat und glattes Bündchen von felinchens; Sternenjersey vom Stoffmarkt

Dienstag, 26. Januar 2016

Wieder mal Schrank auffüllen

Heute zeige ich euch mal wieder Alltagsklamotten und keine neuen Schnittmuster, Tests oder sonstige Ideen, die ich ausprobieren möchte.
Ich habe mal wieder etwas genäht, um den Schrank meiner Tochter aufzufüllen.


Die brauchte nämlich dringend neue Unterhosen.
Die Slips von der ersten Nährunde (hier) zum Schnittmusterausprobieren sind mittlerweile alle zu klein und mit den vieren vom letztenmal kommt sie natürlich nicht aus.
Die genähten Höschen gefallen und passen ihr aber so gut, dass sie kaum noch gekaufte anzieht, also musste Nachschub her.
Verwendet habe ich wieder das Schnittmuster von der Erbsenprinzessin. 


Nach des Tests mit Wäschegummi an der oberen Kante habe ich diesmal wieder bei allen Höschen oben einen Umschlag genäht und ein Gummi eingezogen, dieses Variante gefällt uns beiden am besten. 


Die Beinausschnitte habe ich mit unterschiedlichen Wäsche- und Falzgummis eingefasst. 


Die Falzgummis habe ich mit der eigentlichen Innenseitenach nach außen vernäht, denn die glänzende Seite gefällt mir nicht so gut, von innen sind die Gummis matt. Festgenäht habe ich alle Gummis mit dem Zickzack-Stich. Die Schmuckgummis und die obere Kante sind mit einem Wellen-Zierstich abgesteppt. (war mal wieder zu faul, meine Overlock zur Coverlock umzubauen)

 
Die Stoffe und Farbkombinationen hat sich meine Tochter selbst ausgesucht. Sie findet es immer toll in der Restkiste zu wühlen und Stoffe rauszusuchen. 


Gerne spielt sie auch das Spiel „wer weiß was noch aus diesem Stoff ist?“. 
Darin ist sie richtig gut, selbst wenn die Sachen nicht für sie waren. 


Ich finde es toll, weil die kleinen Höschen eine super Resteverwertung sind und mir dabei helfen, dass vielleicht doch irgendwann die Restekiste mal wieder zugeht.
Kind zufrieden, Schrank aufgefüllt – alles super!
Verlinkt bei meitlisache, kiddikram und Dienstagsdinge. 

Bis zum nächsten Post
Verena

Schnittmuster: "Drunter Girls" von der Erbsenprinzessin  
Stoffe: Restekiste; Gummis vom Stoffmarkt

Montag, 25. Januar 2016

Skihelmbeutel „Hansi“- Probenähen!

Heute ist irgendwie ein besonderer Tag für mich und ich bin schon ein bisschen aufgeregt. 
Mein erstes selbst erstelltes Schnittmuster ist fast fertig. 
Juhuu!
Aber erstmal von Anfang an, ein bisschen Spannung muss sein.
Vor ca. 2 Wochen hat eine Freundin mich gefragt, ob ich nicht für sie und Ihre Tochter Beutel/ Taschen für die Skihelme nähen könnte. 
Natürlich habe ich zugesagt, so schwer kann das ja nicht sein. 
Also habe ich meinen Skihelm rausgesucht und mir den Beutel mal genauer angeguckt. Das Material war total dünn und billig und schon nach dem ersten Skiausflug eingerissen (zum Glück habe ich es nicht gleich weggeschmissen) aber die Form war nicht schlecht. 
Also habe ich ein bisschen gemessen und gezeichnet, gleich noch die Eine oder andere Verbesserung eingebaut und schließlich hatte ich ein erstes Schnittmuster. 
Damit habe ich dann einen Beutel genäht. 


Hat besser geklappt als gedacht, der Beutel ist zu gebrauchen. 
Also habe ich beschlossen, wenn die beiden Beutel für meine Freundin und ihre Tochter fertig sind für mich eine meine Tochter auch gleich noch zwei Beutel zu nähen. 
Bei so vielen geplanten Beutel war der Weg zum nächsten Gedanken nicht mehr weit: Vielleicht können andere Skifahrer/ Näherinnen auch einen Skihelmbeutel gebrauchen. 


Für den zweiten Beutel habe ich den Schnitt noch ein klein wenig optimiert und gleich mal die einzelnen Schritte mitfotografiert. Daraus habe ich mittlerweile eine kleine Anleitung gebastelt und auch das Schnittmuster digitalisiert (einen Namen hat der Beutel auch schon bekommen).



Der Beutel besteht aus einem Außen- und einem Innenstoff (sieht doppelt sauberer aus und ist auch noch etwas stabiler). Oben wird der Beutel mit zwei Kordeln zusammengezogen.


So kann man ihn gut tragen (die Kordeln haben die richtige Länge, um den Beutel über die Schulter hängen zu können) oder an die Gardrobe, in den Keller o.ä. hängen.

  
Passt natürlich auch für Fahrradhelme oder sonstigen Kleinkram, der verräumt werden soll.
Jetzt kommen ich wieder zum Anfang meines Beitrags: mein Schnittmuster bzw. die Anleitung ist fast fertig.

Das Besondere und Aufregende heute für mich ist dabei, dass ich zur endgültigen Fertigstellung noch eure Hilfe benötige und daher starte ich hiermit einen (kleinen) Aufruf zum Probenähen.
Vielleicht hat ja jemand von euch Lust und Zeit „Hansi“ zu nähen.


Für das Probenähteam suche ich 4-5 Testerinnen, die die Anleitung sorgfältig lesen und einen Skihelmbeutel nähen. 
Ich wünsche mir Rückmeldung vor allem zur Verständlichkeit der Anleitung (nur weil es für mich logisch klingt, muss das ja nicht bei euch auch so sein) und Fotos von eurem Nähwerk, die ich auf diesem Blog, im fertigen Freebook und ggf. der xawam Facebook-Seite veröffentlichen darf.
Der Skihelmbeutel ist leicht zu nähen und sicher auch für Anfänger zu schaffen, traut euch ruhig und bewerbt euch.
Ein Blog oder eine Facebook-Seite sind keine Voraussetzung.
Bewerben könnt ihr euch mit einem Kommentar unter diesem Beitrag bis Freitag, 29.01.
Ich werde mich dann Sonntag, 31.01. bei euch melden wenn ihr dabei seid.
Ihr habt dann ca. eine Woche Zeit den Beutel zu nähen.

Ich habe noch nie ein Probenähen veranstaltet und leider auch noch an keinem teilgenommen, also erwartet bitte nicht zu viel. Aber einmal ist immer das erste mal, ich lass mich einfach überraschen, wird schon klappen.


Bis zum nächsten Post

Verena

Schnittmuster: selbst erstellt
Stoffe: blauer Stoff/ Futterstoff aus der Restekiste; Sternchenstoff von felinchens ,
Kordeln aus dem Baumarkt

Freitag, 22. Januar 2016

Endlich Puschen

Heute zeige ich euch den ersten Test eines ebooks, das ich schon vor fast zwei Jahren gekauft habe. 


Bisher habe ich mich immer nicht rangetraut und mir neue Ausreden überlegt: das richtige Material ist nicht da, keine passende Nähmaschinennadel usw. 
Die Nadeln habe ich dann schon vor Monaten gekauft und zwei alte Lederhosen, die für einen Test sicher reichen liegen auch seit Jahren oder sogar Jahrzehnten im Schrank.
Aber nun habe ich mich endlich getraut. Meine ersten Test-Puschen sind fertig!
Juhuu!


Kennt ihr das auch? Man schiebt etwas ewig vor sich her und dann kann man hinterher gar nicht mehr verstehen warum.
So ging es mir hier auch.
Das ebook von Pauline ist echt klasse. Es werden alle möglichen Varianten ausführlich und mit Bildern beschrieben, da kann eigentlich nichts schiefgehen. So war es dann auch. Nach etwas Vorbereitung und Einlesen hat das Nähen selbst knapp eine Stunde gedauert. 
Das sind sicher nicht die letzten Puschen gewesen. 
Ich habe ja ausreichend Kinder und Babys in der Familie, die sicher alle tolle Puschen gebrauchen können. 


Für diese erste Testversion habe ich als Sohle Leder von einer alten Lederhose verwendet und oben habe ich einen Rest Wollwalk benutzt und noch ein Webband aufgenäht. Natürlich habe ich auch meine Labels eingenäht, auch wenn die hier bei Größe 18/19 ziemlich groß aussehen. 
Hat sich alles super nähen lassen. Bei der nächsten Version versuche ich es dann mal ganz aus Leder. 
Verlinkt bei kiddikram.

Bis zum nächsten Post
Verena

Schnittmuster: Puschen von klimperklein
Stoffe: alte Lederhose und Wollwalkrest von einer Freundin